Psychosoziales Betreuungszentrum

Psychosoziales Betreuunszentrum

Das Psychosoziale Betreuungszentrum bietet KlientInnen, die langfristig Betreuung brauchen, einen Platz zum Leben und Wohnen.

Im Psychosozialen Betreuungszentrum (PSBZ) stehen 40 Betten für psychisch kranke Menschen und 20 Betten für geistig und mehrfach behinderte Menschen mit hohem Pflegeaufwand zur Verfügung. Jeweils vier Zimmer verfügen über ein gemeinsames Wohnzimmer und ein gemeinsames großzügiges Bad. Alle Wohnräume zeichnen sich durch besondere Helligkeit und Größe aus und können von den BewohnerInnen teilweise mitgestaltet werden.
In der Psychosozialen Betreuung 1, die sich im Hauptgebäude befindet, finden weitere 17 Personen ein dauerhaftes Zuhause. 10 Betten sind für die Übergangsbetreuung von BewohnerInnen, die nach der Entlassung aus einer Klinik kommen, vorgesehen. Nach einem Aufenthalt von maximal 6 Monaten wird gemeinsam entschieden, welche zukünftige Betreuung bzw. Wohnmöglichkeit am besten ist.

 
 
Ziele und Prinzipien 

  • Stärkung der sozialen Kompetenz in der Gruppe
  • Verbesserung der emotionalen Fähigkeiten
  • Erhöhung der Belastbarkeit, Ausdauer und Konzentration
  • Erleben von Freude und Erfolg
  • Training lebenspraktischer Kompetenz, sowie der Selbstständigkeit und Entscheidungsfähigkeit der Einzelnen

Pflegeformen

  • Gruppenpflege im Sinne einer aktivierenden Langzeitbetreuung
  • Stabilisierende Krisenintervention

Betreuungsangebote

  • KlientInnenkaffeehaus
  • Feinarbeitsraum
  • Keramikstudio
  • Individualistenwerkstatt 

Diese vielfältigen Angebote schaffen für unsere KlientInnen eine erfüllende Tagesstruktur und eine Anpassung an die individuellen Möglichkeiten und Bedürfnisse jedes Einzelnen.

Aufnahmekriterien  
Chronisch psychiatrische KlientInnen können bei einem Vorstellungsgespräch mit der therapeutischen Leiterin, der Psychologin, der Bereichsleiterin Pflege und der Psychiaterin das Wohnhaus und die Werkstätten kennenlernen. Anschließend wird in der Sozialabteilung der Bezirkshauptmannschaft ein Antrag auf Aufnahme gestellt.  Für die geistig und mehrfach behinderten KlientInnen gilt die gleiche Vorgangsweise. Der Antrag wird über das Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Soziales (GS5), gestellt.
Krisenaufnahmen erfolgen nach einer Begutachtung durch die therapeutische Leitung, eine Psychologin und die Bereichleitung Pflege in der jeweiligen Einrichtung.