Pony Emil im Hospiz
03.07.2025
03.07.2025
Ein besonderer Besuch sorgte für strahlende Gesichter und bewegende Momente in unserem Haus: Das Zwergpony „Emil vom Wiesenhof“ besuchte Bewohnerinnen und Bewohner des stationären Hospizes sowie des Wohnbereichs 4 der Langzeitpflege – und schenkte ihnen unvergessliche Augenblicke voller Nähe und Freude.
Ursprünglich war für diesen Tag das große Sommerfest geplant, das jedoch aufgrund der extremen Hitze verschoben werden musste. Umso größer war die Freude über den Besuch von Emil, der gemeinsam mit seinen Besitzern Barbara und Franz Simon vom Friesenstall Mallon in Kirchberg am Wagram anreiste. Die langjährige Zusammenarbeit mit Frau Simon ermöglichte es, einem Herzenswunsch einer Hospizbewohnerin nachzukommen – noch einmal ein Pferd zu streicheln.
Der 20-jährige Emil, liebevoll geschmückt und begleitet von Barbara Simon und ihrem Ehemann Franz, wurde herzlich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hospizes empfangen. Besonders berührend war der Besuch bei einer bettlägerigen Bewohnerin, die im Beisein ihres Ehemannes das Pony streicheln konnte und dabei lächelnd sagte: „So schön, dass ich das noch erleben kann.“
Im Aufenthaltsraum warteten bereits weitere Bewohnerinnen und Bewohner, sowie Angehörige, um Emil zu begegnen. Die anschließende Vorführung mit Kunststücken – darunter Blumen bringen, auf zwei Beinen stehen und ein kurzer Galopp – begeisterte alle Anwesenden. Auch im Wohnbereich 4, der demnächst in den Weißen Hof in Klosterneuburg übersiedelt, sorgte Emil für ein freudiges Wiedersehen und emotionale Momente.
„Es war ein Nachmittag voller Wärme, Nähe und echter Lebensfreude“, so Sozialarbeiterin Doris Zeilinger, die Emil durch das Haus begleitete, „wir danken Barbara und Franz Simon von Herzen für ihren ehrenamtlichen Einsatz und ihre Spontanität. Mit Emil haben sie unseren Bewohnern ein Stück Glück geschenkt – in einer Lebensphase, in der solche Momente besonders kostbar sind.“
Der Besuch fand kurz vor dem geplanten Umzug des Hospizes im September in das Landesklinikum Klosterneuburg statt. Umso bedeutungsvoller war es, Emil noch einmal in den vertrauten Räumlichkeiten des PBZ Tulln willkommen zu heißen.